In welchen Fällen können wir angefordert werden?

  • Hauptaufgabe aller aktiven Mitglieder des KIT Leipzig
  • Die Anforderung erfolgt über die Leitstellen Leipzig oder Grimma, das Lagezentrum der Polizei oder sonstige Kanäle
  • Tätigkeitsbereich: im Einzugsbereich (siehe Karte rechts)
  • Realisierung: sofort

Wir übernehmen folgende Einsatzsituationen:

  • Betreuung Angehöriger nach Todesfall im häuslichen Bereich
    • nach Todesfall bzw. erfolgloser Reanimation (Falldarstellung)
    • nach Suizid und Suizidversuch – nur zur Betreuung der Angehörigen
    • nach plötzlichem Säuglingstod oder Tod eines Kindes (Falldarstellung)
  • Betreuung Betroffener nach massiver Gewalterfahrung oder in Vermisstensituationen
  • Betreuung Betroffener und/oder Zeugen nach Verkehrs-, Schienen- und Arbeitsunfällen

Wir müssen folgende Einsätze leider ablehnen:

  • Indikation akute Suizidalität eines Klienten als Anforderungsgrund
  • Einsatzzeitpunkt deutlich über 24 Stunden nach dem auslösenden Ereignis
  • Einsatzort deutlich außerhalb unseres Einzugsbereiches

Bei Einsatzablehnung wie auch bei sonstigem Bedarf kann allerdings eine kompetente telefonische Beratung der Einsatzkräfte und/oder Ratsuchender zu anderen Betreuungsmöglichkeiten erfolgen.

  • Gruppe speziell gelisteter Mitarbeiter innerhalb des KIT Leipzig
  • Anforderung: über Leitstelle oder Auswärtiges Amt (Binnenalarmierungsplan im KIT)
  • Realisierung: so zeitnah wie möglich

Inland:

  • Zur Ergänzung eventuell jeweils vor Ort nicht ausreichender Kapazitäten in Großschadenslagen / Katastrophenfällen in Deutschland
  • Spezielle Ausbildung im Rahmen der Grundausbildung, regelmäßige Weiterbildung, Teilnahme an monatlichen Übungen zu Großschadenslagen – Teilnahme an Landeskatastrophenschutzübungen seit 2005
  • Medienspiegel

Ausland:

  • In Absprache mit der psychosozialen Beratungsstelle des Auswärtigen Amtes auf deren Anforderung
  • Kapazitäten nach Bedarf kurzfristig bereitstellbar
  • Medienspiegel